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Warum Breslau bei den Deutschen zum Studieren so beliebt ist

Universität Breslau India Szulc
Breslau ist eine Stadt im Zeichen des Fortschritts: jung, dynamisch und prosperierend. Mit etwa 130.000 Student*innen und mehr als 25 verschiedenen Hochschulen ist Breslau die drittgrößte polnische Universitätsstadt und eines der führenden akademischen Zentren des Landes. Insgesamt hat die Stadt 650.000 Einwohner, sodass jeder siebte Breslauer Studierender ist. Das vielfältige Angebot an englischsprachigen Studiengängen, die günstigen Lebenshaltungskosten, die lebendige Kulturszene und das internationale Umfeld locken auch viele deutsche Student*innen in die europäische Kulturhauptstadt 2016. 

Die Deutschen kommen nicht nur für ein Auslandssemester im Rahmen des Erasmus-Programms oder nach dem Bachelor für einen englischsprachigen Master nach Breslau: Besonders attraktiv ist ein englischsprachiges Medizinstudium in Heimatnähe. Von den 140 bis 150 ausländischen Medizin-Student*innen in Breslau kommen 50 bis 70 Prozent aus Deutschland. Grund dafür ist, dass die Studienplatzvergabe per Kommissionsentscheidung stattfindet - der Numerus Clausus des Abiturs spielt dabei, anders als in Deutschland, keine Rolle. Im Jahr 2017 haben alle deutschen Bewerber*innen den gewünschten Studienplatz in Human- und Zahnmedizin in Breslau erhalten.

Doch nicht nur Medizin lockt junge Deutsche zum Studieren nach Breslau. „Nachdem ich meinen Bachelor in Staatswissenschaften an der Universität Erfurt absolviert habe, interessierte mich speziell ein Master in Managerial Economics”, erklärt Torben Dreßler (26) aus Bremen. „Dieser Studiengang existiert im deutschsprachigen Raum nur als Modul. Nach einigen Recherchen fand ich heraus, dass man Managerial Economics sowohl an einigen britischen Universitäten als auch hier in Breslau belegen kann. Da mir Breslau aufgrund seiner interessanten Geschichte und seiner wunderschönen Architektur schon immer sehr gefiel, fasste ich den Entschluss, in Polen zu studieren.”


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19.07.2018 - http://oder-partnerschaft.eu/aktuelles/2018/10818