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24.01.2014

Erstes Energieforum Polen-Deutschland 2014

Die Energieerzeugung ist ein wichtiger und zugleich strategischer Wirtschaftssektor und deswegen ist es so wichtig bei der Festlegung langfristiger Ziele das breite Spektrum der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen sowie der geopolitischen und ökonomisch-finanziellen Gegebenheiten aller Mitgliedsländer der Europäischen Union zu berücksichtigen, so der stellvertretende Ministerpräsident Polens, Wirtschaftsminister Janusz Piechociński während des Energieforums Polen-Deutschland in Berlin am 17.01.2014.

Es wurde unterstrichen, dass das Streben nach ehrgeizigen Klimazielen nicht auf Kosten der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit und Energiesicherheit erfolgen kann. Die optimale und ausgeglichene Nutzung eigener Ressourcen für die Energieerzeugung sowie eine entsprechende Infrastruktur für die Energieübertragung hat eine Schlüsselbedeutung für Energiesicherheit der einzelnen Mitgliedsstaaten der EU. Ferner soll bei der Realisierung der Energiepolitik unter klimatischen Aspekten auch eine gerechte Belastung der EU-Staaten erfolgen – es soll u. a. die Emissionshöhe berücksichtigt werden, so dass Staaten, die energieintensive Industrie abschaffen und dann ihre Konsumbedürfnisse über Auslandsimporte befriedigen, nicht bevorzugt behandelt werden.

Es ist insofern sehr wichtig entsprechende Kompromisse auszuarbeiten um Lösungen zu finden, die für alle akzeptabel sind.

Quelle: www.berlin.trade.gov.pl




Ansprechpartner
Botschaft der Republik Polen, Abteilung für Handel und Investitionen
Email: berlin@trade.gov.pl