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10.05.2013

Staatssekretär Guido Beermann zu Besuch in Warschau

Im Rahmen der Konferenz "Europolis. Smart cities of tomorrow." präsentierte sich Berlin in der polnischen Hauptstadt als Referenzstadt für Smart Mobility. Am 10.05. war Staatssekretär Guido Beermann in diesem Zusammenhang persönlich zu Besuch in Warschau.

Im Jahr 2030 werden über 60 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Was noch heute eine abstrakte Hochrechnung der UN ist, wird in einigen Jahren ein realer, global hart umkämpfter Markt sein. Mehr und mehr werden innovative und intelligente Technologien nachgefragt, die die Herausforderungen der Metropolen von morgen meistern müssen. Sei es im Energiebereich oder der Verkehrsinfrastruktur. Sie sollen moderne Lebensqualität garantieren, wirtschaftlich effizient arbeiten, zugleich klimafreundlich und sozialverträglich sein.

„Neue Technologien, die auf dem Markt erfolgreich sein wollen, müssen von der Gesellschaft akzeptiert, bezahlbar und alltagstauglich sein. Berlin kann als Internationales Schaufenster seine Leistungsfähigkeit im Bereich Elektromobilität unter Beweis stellen. Natürlich suchen wir aber auch überregional wie international Möglichkeiten des Austausches über neue Ideen. Unsere Partnerstadt Warschau, als eine der dynamischsten Städte Europas, ist hierfür ein idealer Partner“ sagte Staatssekretär Beermann auf der Europolis. Smart cities of tomorrow – Konferenz in Warschau.

Daher vereinbarten Staatssekretär Guido Beermann und der stellvertretende Stadtpräsident Warschaus, Michał Olszewski, die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Elektromobilität weiter voranzutreiben.

Eine weitere wichtige Kooperation mit Warschau, neben der Elektromobilität, festigte Staatssekretär Beermann im Bereich der optischen Technologien. Im Beisein des Marschalls der Wojewodschaft Masowien, Adam Struzik, unterzeichneten er und Vize-Bürgermeister Olszewski eine Kooperationsvereinbarung. Hierin erklären sich die beiden Städte bereit, die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit der beiden Hauptstadtregionen im Technologiefeld der Optischen Technologien auf eine dauerhafte Grundlage zu stellen.

Mit etwa 400 Unternehmen und 40 Forschungseinrichtungen im Bereich der Optischen Technologien ist die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg eine der herausragenden deutschen Wachstumsregionen dieser Branche. Ähnliches gilt für die Region um Warschau, wo sich der größte Teil des polnischen Marktes für Optische Technologien konzentriert.

Foto: Rafał Motyl@Marschallamt Masowien




Ansprechpartner
Sara-Ida Kaiser
Email: Sara-Ida.Kaiser@senwtf.berlin.de