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01.04.2013

Breslauer Entwurf gewinnt Architekturpreis

So könnte das Gelände des Flughafens Tegel in der Zukunft aussehen: Wohn- und Dienstleistungstürme, die wie in einem Baukastensystem zusammengesetzt sind, heben die Trennung von Arbeits- und Lebenswelt auf: Im Erdgeschoss eine Mehrzweckhalle, die tagsüber als Produktionshalle und abends als Sportstätte dient, darüber Wohnungen und Geschäfte. Durch einen solchen Funktionsmix soll sich ein kreatives und lebendiges Quartier entwickeln.

Für diese Idee erhielten die beiden Breslauer Architekten Dagmara Sietko-Sierkiewicz und David Weclawowicz den Schinkelpreis in der Fachsparte Architektur des diesjährigen Schinkel-Wettbewerbs des Berliner Architekten- und Ingenieurvereins. Die beiden machen gerade ihren Masterabschluss an der TU Breslau.

Nach der Schließung des Flughafens Tegel wird eine Fläche von rund 460 Hektar zur Nutzung frei. Ergänzend zu den Planungen der Senatsverwaltung für die Entwicklung eines Forschungs- und Industrieparks standen beim diesjährigen Schinkelwettbewerb Aspekte wie der Bau kostengünstiger Wohnungen und Wirtschaftsbetriebe im Vordergrund. Dabei galt es, neue Gebäudetypen für eine gemischte Nutzung von Produktion, Arbeiten und Wohnen zu entwickeln.


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Ansprechpartner
Jörg Brause
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