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08.10.2016

„Die Deutschen und die Polen"

Premiere auf den TV-Bildschirmen: Erstmals hat eine deutsch-polnische Produktion gemeinsam die Geschichte der beiden Nachbarländer aufbereitet. Ziel der vierteiligen Dokumentation „Die Deutschen und die Polen“ ist es, „eines der kompliziertesten und interessantesten Kapitel der europäischen Geschichte – die deutsch-polnische Nachbarschaft – einem breiten Publikum zugänglich zu machen“. Dafür blickt das Team um Andrzej Klamt, Zofia Kunert und Gordian Maugg auf 1000 Jahre gemeinsame Geschichte zurück und erweitert die Sichtweise auf die Beziehung um eine neue Perspektive, indem sie Belege für enge Kooperation und ein politisches und kulturelles Miteinander anführt.
Während die erste Folge „Frieden und Krieg“ den Zeitraum bis zur Teilung Polens und dem Zerfall des Heiligen Römischen Reiches thematisiert, greift die zweite Episode „Feinde und Freunde“ die Geschichte um die zahlreichen Teilungen Polens von der Gründung Preußens an bis hin zur Entstehung der Europäischen Union auf. Der dritte Teil der Dokumentation „Schicksals-Verbunden“ greift das Verhältnis zwischen Deutschen, Polen und Juden auf und beleuchtet die wechselseitige Migration und den damit einhergehenden Kulturaustausch. Im Mittelpunkt der letzten Folge steht Breslau als Stadt im Herzen Europas, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann.
Die ersten drei Teile wurden im deutschen Fernsehen bereits im Herbst ausgestrahlt, der vierte Teil feiert am 18. Dezember im ZDF seine TV-Premiere. Zudem gibt es ein Begleitbuch, welches die gemeinsame Geschichte dokumentiert. Ab Ende Dezember ist die Dokumentation auch als DVD beim ZDF bestellbar. In Polen wird TVN die Dokumentation ausstrahlen, die Teile III und IV werden am 19. Dezember ab 22:55 Uhr im polnischen Fernsehen zu sehen sein.
Der Film wurde von Andrzej Klamt von der Halbtotal Filmproduktion in Kooperation mit den Fernsehsender ZDF, 3sat und TVN erstellt und vom Land Hessen und durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit gefördert.

Bildquelle: ZDF / Reinhard Berg