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Polen steht im Fokus der Berliner Außenwirtschaftspolitik

Im vergangenen Jahr haben die Berlinerinnen und Berliner ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Der rot-rot-grüne Senat hat seine Arbeit aufgenommen, der Regierungswechsel hat die Zuständigkeiten verändert.

Davon ist auch die Oder-Partnerschaft betroffen: Drei Senatsverwaltungen spielen für das Netzwerk in den kommenden fünf Jahren eine große Rolle.

Die Koordinierung der Berliner Wirtschaftsbeziehungen nach Polen sowie die Federführung für die Öffentlichkeitsarbeit der Oder-Partnerschaft liegen auch in dieser Legislaturperiode beim Wirtschaftsressort der Stadt. Auch an der Spitze der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe steht eine neue Senatorin: Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) wird neue Schwerpunkte in der Berliner Wirtschaftspolitik setzen und hat mit der Oder-Partnerschaft viel vor.

Ramona Pop                                                                                                                                                                           

Schließlich ist Polen der zweitwichtigste Absatzmarkt des Landes. Außerdem bieten seine Unternehmen als Kooperationspartner neue Chancen für Berliner Firmen. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz kümmert sich um alle Fragen des grenzüberschreitenden Verkehrs. Sie wird von der parteilosen Senatorin Regine Günther geführt, die das Ressort für die Grünen übernommen hat und eine ausgewiesene Klimaexpertin ist. Das Europaressort findet eine neue Heimat in der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Neuer Staatssekretär für Europa des Landes Berlin ist Gerry Woop (Die Linke). Er will die europapolitische Arbeit des Senats koordinieren und insgesamt aufwerten. Auch die Oder-Partnerschaft wird eine zentrale Rolle bei seiner Arbeit spielen.

Wirtschaftssenatorin Pop rückt Polen in den Fokus der Berliner Außenwirtschaftspolitik. So will sie die Vernetzung der Berlin-Brandenburg Cluster mit den polnischen Regionen stärker fördern und die Zusammenarbeit bei übergreifenden Clusterthemen wie Industrie 4.0 ausbauen.
Wie sie die Zusammenarbeit forcieren will, welche Schwerpunkte sie setzen wird und wie sie sich die Zukunft der Oder-Partnerschaft vorstellt, erklärt die Senatorin selbst im ausführlichen Interview, das im kommenden Newsletter der Oder-Partnerschaft erscheint.

Bild: © Erik Marquardt

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22.11.2017 - http://oder-partnerschaft.eu/aktuelles/2017/1756