Zehn Tage, zwei Flüsse und ein gemeinsames Ziel: Die internationale ökologische Kajaktour „WroBer 2026“ verbindet Wrocław und Berlin auf dem Wasserweg. Entlang von Oder und Spree wirbt sie für den Schutz der Gewässer, nachhaltigen Tourismus und grenzüberschreitende Begegnungen.
Wrocław / Berlin, 2. Juli 2026 – Seit dem 26. Juni sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der siebten internationalen ökologischen Kajaktour „WroBer 2026“ auf dem Weg von Wrocław nach Berlin. Die rund zehntägige Fahrt führt über die Oder und die Spree und soll am 5. Juli in der deutschen Hauptstadt enden.
Die Tour verbindet sportliche Aktivität mit einem klaren ökologischen Anliegen. Ihre Mission ist es, auf den Schutz von Flüssen und Meeren vor Abfällen aufmerksam zu machen. Zugleich möchte die Initiative die landschaftliche Vielfalt und Kultur entlang von Oder und Spree bekannter machen und für umweltfreundlichen Kajaktourismus zwischen Wrocław und Berlin werben.
Zehn Etappen durch die deutsch-polnische Region
Gestartet ist die Kajaktour am 26. Juni in Wrocław. Die Route führt über Malczyce, Chobienia, Nowa Sól, Cigacice und Krosno Odrzańskie bis nach Eisenhüttenstadt. Von dort geht es über Müllrose, Fürstenwalde und Erkner weiter nach Berlin.
Nach dem vorgesehenen Zeitplan führt die siebte Etappe am 2. Juli von Eisenhüttenstadt nach Müllrose. Für die folgenden Tage sind die Strecken Müllrose–Fürstenwalde und Fürstenwalde–Erkner geplant. Die letzte Etappe soll am 5. Juli in Berlin enden. Anschließend werden die Teilnehmenden und ihre Kajaks zurück nach Wrocław gebracht.
Die Strecke kann aufgrund von Wetterbedingungen, gesundheitlichen Problemen oder anderen unvorhergesehenen Ereignissen angepasst werden.
Unterwegs nach dem Zero-Waste-Prinzip
Die Tour wird nach dem Prinzip „Zero Waste“ durchgeführt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, während der Fahrt möglichst wenig Abfall zu erzeugen und die genutzten Biwakplätze sauber zu hinterlassen.
Unterwegs übernachten sie auf Zelt- und Campingplätzen und transportieren ihre persönliche Ausrüstung selbst in den Kajaks. Die Teilnehmenden sind dabei weitgehend eigenständig und selbstversorgend unterwegs.
„WroBer 2026“ ist weder als Massenveranstaltung noch als sportlicher Wettbewerb angelegt. Die Tour versteht sich vielmehr als gesellschaftliche Initiative, an der die Beteiligten freiwillig und auf eigene Verantwortung teilnehmen.
Natur, Begegnung und gemeinsame Verantwortung
Die Kajaktour macht die enge Verbindung der Regionen entlang von Oder und Spree auf besondere Weise sichtbar. Sie führt durch polnische und deutsche Städte und Landschaften und verbindet Umweltbildung, aktive Erholung und persönliche Begegnungen über Grenzen hinweg.
Damit lenkt „WroBer 2026“ den Blick nicht nur auf den ökologischen Wert der Flüsse, sondern auch auf ihre Bedeutung als gemeinsame Lebensräume und verbindende Verkehrs- und Kulturräume zwischen Polen und Deutschland.
Koordiniert wird die Tour von Dominik Dobrowolski. Aktuelle Eindrücke von der Fahrt werden auch über die Social-Media-Kanäle der Initiative veröffentlicht.
🔗 Weitere Informationen zur Tour:
https://cycling-recycling.eu/wrober-2026/
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