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23.06.2015

Petition für die Aufrechterhaltung von Slawistik und Baltistik an der Uni Greifswald

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Vorpommern e. V. (DPGV) unterstützt die Petition „Förderung und Aufrechterhaltung einer vielfältigen Lehre an der EMAU Greifswald“ und möchte verhindern, dass bei Slawistik und Baltistik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität eingespart wird.

Der Hintergrund: Die Universität muss aufgrund des Landespersonalkonzepts bis 2017 64 Stellen einsparen. Eine Überlegung ist, die Professur der Baltistik in eine reine Forschungsprofessur umzuwandeln, Mitarbeiter und Lektorate zu streichen – die Lehre hier also einzustellen. Bei der Slawistik steht zur Debatte, die Professur für Slawische Literaturwissenschaft erst ab 2024 wieder zu besetzen, ab 2018 eventuell mit einer Juniorprofessur zu arbeiten. Zwei bis drei Mitarbeiter würden zudem wegfallen, wodurch bis zu drei Stellen eingespart werden.

Die DPGV befürchtet, dass die bisherige Vier-Sprachen-Ausrichtung – trotz Forschungsschwerpunkt „Kulturen des Ostseeraums“ – nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Insbesondere die Bohemistik und auch die Ukrainistik mit ihrer langen Tradition in Greifswald stünden zur Disposition. Der Dekan der Universität erklärte in einer offiziellen Stellungnahme dagegen, man versuche, die Einsparungen mit der Einwerbung von Bundesmitteln zu kompensieren.

Die Stellungnahme der Universität gibt es hier, die Petition zur Aufrechterhaltung einer vielfältigen Lehre ebenso online.