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30.04.2015

Deutsch-polnische Regierungskonsultationen

© Ministerstwo Nauki i Szkolnictwa WyższegoBundesministerin Johanna Wanka und ihre polnische Amtskollegin Lena Kolarska-Bobińska haben bei den 13. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Warschau eine noch engere Zusammenarbeit vereinbart.

In einem gemeinsamen Gespräch haben beide Ministerinnen die bisherige hervorragende Zusammenarbeit bestätigt und Rahmenbedingungen für eine noch bessere Vernetzung deutscher und polnischer Forscher gesetzt. Bundesministerin Wanka lobte die Kooperation, die eine Vielzahl von Themengebieten im bilateralen und europäischen Kontext umfasst. „Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird durch die über tausend Partnerschaften zwischen deutschen und polnischen Hochschulen und die hervorragende Vernetzung der großen deutschen Forschungsinstitutionen mit polnischen Einrichtungen demonstriert", sagte sie in Warschau.

Erfolgreiche Nachhaltigkeitsforschung

Bereits seit 2011 arbeiten das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen erfolgreich in der Nachhaltigkeitsforschung zusammen. Derzeit fördern beide Ministerien sieben Projektverbünde, die ein Themenspektrum von nachhaltigen Werkstoffen, der Kreislaufwirtschaft, dem Land- und Wassermanagement bis zur effizienten Energie- und Ressourcennutzung abdecken. Aufgrund der großen Resonanz auf diese Ausschreibung haben sich beide Ministerien darauf verständigt, eine zweite gemeinsame Bekanntmachungsrunde durchzuführen.

Deutsch-polnische Wissenschaftsstiftung

Durch die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung fördern beide Ministerien Projekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Aus den Erträgen der Stiftung konnten bislang über 150 Projekte gefördert werden, die erheblich zur Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder beigetragen haben.

Europäischen Forschungsraum weiterentwickeln


Die weitere Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums hat für beide Ministerinnen hohe Priorität. Deutschland und Polen wollen gemeinsam wichtige Impulse setzen und an der weiteren Umsetzung und Fortentwicklung des Europäischen Forschungsraums arbeiten. Für Polen und in Deutschland ist das neue europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont2020“ ein immer wichtigeres Instrument für die Forschung und stellt auch den wichtigsten Impulsgeber für Innovationen dar. Dies wird durch den Erfolg deutsch-polnischer Konsortien in der aktuellen Ausschreibung der EU zum Teaming-Instrument verdeutlicht. Daher werden beide Ministerien dahingehend zusammenarbeiten, den nationalen Akteuren die bestmögliche Beratung zur Nutzung dieses Instruments zukommen zu lassen.

Beide Ministerinnen haben am Ende ihres Gesprächs eine Absichtserklärung zu den Themen des Gesprächs unterzeichnet.

Foto: Ministerstwo Nauki i Szkolnictwa Wyzszego
Quelle: http://www.bmbf.de/de/26899.php