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10.06.2014

"Europas erweiterter Horizont" - Debatte in Berlin

Das Jubiläum der größten Erweiterung in der Geschichte der Europäischen Union im Jahr 2004 war eine Gelegenheit, eine Bilanz der Mitgliedschaft zu ziehen und über die Zukunft Europas zu diskutieren.

Am 3. Juni 2014 fand im Allianz-Stiftungsforum Pariser Platz, einem historischen Ort in Berlin gleich neben dem Brandenburger Tor, eine Debatte mit Vertretern der 10 EU-Mitgliedstaaten, die 2004 der EU beitraten, statt. Auch Vertreter Deutschlands kamen während der Konferenz zu Wort: Bundestagspräsident Norbert Lammert führte in die Diskussion ein, und Michael Roth, Staatsminister für Europa, fasste zum Abschluss ihren Verlauf zusammen.

Während der mehr als zweistündigen Debatte sprachen die Vertreter der 10 Mitgliedstaaten eine Reihe für Europa wichtiger Themen an, von der Bewertung der Wahlen zum Europäischen Parlament über die Energie-, Arbeitsmarkt- und Migrationspolitik und die Minderheitenproblematik in Europa bis hin zur Zukunft der Europäischen Nachbarschaftspolitik, der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik und der Eurozone. Polen wurde von der Vorsitzenden des Sejm-Ausschusses für Europaangelegenheiten Agnieszka Pomaska vertreten, die die Wahlen zum Europäischen Parlament kommentierte und zu Fragen der Arbeitsmarkt- und Migrationspolitik Stellung nahm.

Die Veranstaltung wurde vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland, der Allianz-Kulturstiftung, der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin und den Botschaften Zyperns, Tschechiens, Estlands, Lettlands, Litauens, Maltas, Polens, der Slowakei, Sloweniens und Ungarns in Berlin organisiert.

 

Quelle (inkl. Bildrechte): www.berlin.msz.gov.pl