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01.04.2014

Polnische Touristen immer wichtiger für Brandenburg

Shoppen, Baden und Skifahren – das sind die Renner bei polnischen Gästen, die in Brandenburg Urlaub machen. Die Zahl polnischer Urlauber in Brandenburg ist nach Informationen der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH (TMB) im Jahr 2013 um etwa 23 Prozent auf rund 151.000 Übernachtungen angestiegen. Die Zahl der Übernachtungen aus dem polnischen Markt habe sich seit 2006 fast verdreifacht, erklärte TMB-Geschäftsführer Dieter Hütte. Damit bleibt Polen der wichtigste touristische Quellmarkt für Brandenburg.

Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Touristen wuchs im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent auf derzeit 830.000 und damit überproportional zur Gesamtzahl der Übernachtungen. Brandenburgs Wirtschaftsminister Christoffers kündigte an, zukünftig noch mehr um ausländische Übernachtungsgäste werben zu wollen. Weiteres Potenzial sieht er unter anderem bei polnischen Urlaubern – nicht zuletzt aufgrund der geografischen Nähe. Mehrere Einkaufs-Passagen entlang der Grenze sowie das künstliche Südsee-Paradies „Tropical Island“ in Brand (Dahme-Spreewald) haben sich deshalb bereits vor längerer Zeit auf die polnischen Besucher eingestellt, unter anderem mit zweisprachigen Wegweisern, Speisekarten und polnischsprachigem Personal.

Als Grundlage der erfolgreichen touristischen Entwicklung Brandenburgs nannte Christoffers die drei großen Infrastruktur-Säulen Radwege, Wasserwege und die für den Gesundheits und Wellnesstourismus unerlässliche Bäderstruktur. Auf diesem Fundament lasse sich gut aufbauen. „Touristischer Erfolg ist kein Selbstläufer. Die Erwartungen der Gäste sind komplexer geworden. Nur Radfahren oder Wandern allein genügt nicht mehr. Touristen erwarten Erlebnisse“, erläuterte der Minister. Die TMB habe sich darauf eingestellt und kommuniziere mit ihrer Marketingstrategie Erlebniswelten. Für die weitere Entwicklung des nachhaltigen Tourismus sieht der Minister in der neuen EU-Förderperiode 2014 – 2020 gute Bedingungen. Aufgrund der festgelegten Prioritäten gebe es für innovative und nachhaltige Projekte verstärkt Chancen auf Unterstützung.

Mehr Informationen über die Tourismuskooperation im Rahmen der Oder-Partnerschaft finden Sie hier.