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Tagung des Deutsch-Polnischen Jugendrates Berlin und Ehrung der Gewinner*innen des Jugendpreises

Die Gewinner*innen des Deutsch-Polnischen Jugendpreises Łukasz Giza

Im Zeichen der deutsch-polnischen Kooperation in der Jugendarbeit tagte der Deutsch-Polnische Jugendrat am 14. und 15. Februar 2019 in Berlin. Dort beschloss das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) den Etat sowie den Jahresplan für bevorstehende Veranstaltungen des deutsch-polnischen Jugendaustauschs.

Die Teilnehmer*innen legten außerdem den Aufgabenschwerpunkt für die Jahre 2020-2022 fest: Das DPJW will in diesen drei Jahren die Zusammenarbeit mit Städten, Kreisen und Gemeinden in Deutschland und Polen fördern. Dies soll unter anderem durch die Einbindung des internationalen Jugendaustauschs in bestehende Städte- und Kreispartnerschaften gelingen.

Eröffnet wurde die Sitzung von der Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Juliane Seifert, und ihrem Amtskollegen aus dem polnischen Ministerium für Nationale Bildung, Maciej Kopeć. Der Jugendrat besteht aus 24 Personen, beide Länder sind mit jeweils 12 Mitgliedern vertreten. Den Vorsitz haben die beiden Ministerinnen Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Anna Zalewska, Ministerin für Nationale Bildung in Polen, gemeinsam inne. Weitere Informationen zur Sitzung des Deutsch-Polnischen Jugendrates finden Sie hier.

Im Rahmen der Tagung verkündete das DPJW am 14. Februar 2019 zum sechsten Mal die Gewinner*innen des Deutsch-Polnischen Jugendpreises. Unter dem Motto „Gemeinsam in Europa. Ein Ziel“ gewannen die interessantesten deutsch-polnischen Jugendprojekte, die sich mit Vielfalt, Menschenrechten und Toleranz beschäftigen.

So wurde in der Kategorie Schulaustausch das Projekt „Musik der Begegnung – Musik der Verständigung“ der Katholischen Schule Bernhardinum Fürstenwalde und der Schule II Liceum Ogólnokształcące Gorzów Wielkopolski gekürt. Den zweiten Hauptpreis in der Kategorie Außerschulischer Austausch gewann die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein Werftpfuhl und die Stiftung Fundacja Sztukmistrze Lublin für das Projekt „Station Diversität im historischen Kontext“. Die Projekte können sich über ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro freuen. Hier können Sie mehr über die Preisträger*innen und ihre Projekte erfahren.   

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des DPJW finden Sie hier


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